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Psychologie, Psychotherapie, Gestalttherapie, EMDR

Was bedeutet Selbstfürsorge und was ist Selbstwirksamkeit? Selbstwirksam fühle ich mich, wenn ich mich selbst als wirksam erlebe. Mein Denken und daraus folgende Handeln lässt mich mein Ziel erreichen, die Lösung meines Problems erreichen. Ich bin davon überzeugt selbst schwierige Aufgaben, Herausforderungen oder Probleme durch eigenes Handeln zu bewältigen.

Unsere Probleme als Herausforderungen ansehen um sie dann zu erledigen und weiterzugehen?
Denn Herausforderungen gehören ja, wie du weißt zum Leben, machen es bunt und lassen uns zu dem Menschen werden, der wir seien w(s)ollen. Hört sich das gut an? Wahrscheinlich. Hört sich das leicht und einfach an? Wahrscheinlich erstmal nicht.

Es gibt einen Weg Problemen als Herausforderungen leicht zu begegnen.

Nämlich mit Selbstfürsorge zu mehr Selbstwirksamkeit zu gelangen.

Erst einmal vorweg, dein Weg ist immer individuell! Du bist der/die Einzige der sagen kann was du fühlst, was dir gut tut. Du kennst dich besser als jeder andere. Das macht dich zum Spezialisten für deine Gefühle und Bedürfnisse.

Nun manchmal ist es nicht so einfach genau zu spüren und zu fühlen. Weil wir es nicht gelernt haben oder verlernt haben. Oft mussten wir Anpassungsstrategien entwickeln um mit Situationen zurechtzukommen, welche ansonsten zu schmerzhaft gewesen wären.

UND es ist okay, dass wir diese Anpassungsleistung vollbracht haben. Und diese Okay, diese zaghafte Erlaubnis zuerst, die zu einem großem Ja in deinem Herzen werden darf, ist ein wichtiger erster Schritt, wenn nicht sogar der Wichtigste!

Nämlich genau dieses zu würdigen.

Diese Anpassungsleistung war irgendwann einmal nötig, hat dich weitergebracht, dir geholfen, war ein richtig schlauer, kreativer Einfall von dir. Du darfst diese Leistung würdigen!

Vielleicht geht es dir jetzt aber gar nicht gut. Das ist alles andere als schön oder einfach! Denn da, wo du vielleicht gerade stehst, dort ist es im Moment noch, so dermaßen alles andere als einfach. Und was wahre Wünsche und Bedürfnisse sind oder ob es sich um eine Anpassungsstrategie handelt, ist manchmal gar nicht leicht voneinander zu differenzieren und muss erst einmal voneinander entkoppelt werden.

Sorge für dich durch Selbstfürsorge!

Deshalb….kümmere dich richtig gut um dich. Hör dir selbst zu, sei deine beste Freund(in). Bitte um Unterstützung. Wärest du nicht auch gerne für deine Freund(in) da, wenn es ihr nicht gut geht? Vermeide dich zu fragen Warum. Fühle, was immer an Empfindungen da ist. Spüre sie in deinem Körper. Das kann erstmal ungewohnt sein, vielleicht sogar etwas Angst machen? Nehme auch deine Angst an die Hand und würdige sie. Auch sie hat eine wichtige Funktion, wie alle unsere Gefühle.

Was kann dir helfen, damit es dir besser geht?

Mache kleine Schritte, setze dir kleine Ziele. Heilung passiert mehr als selten mit der plötzlichen Erleuchtung, mit der Katharsis. Es braucht immer ein Annähern (Vorkontakt), ein Auseinandersetzen mit ganzem Herzen (Hauptkontakt) und vor allem Integration durch Nachkontakt.

Dann wird es mit der Zeit besser und immer einfacher. Es ist wie mit allem was du lernst und übst, genauso wie du mal Radfahren gelernt hast. Einfach kann es gehen, wenn du es in deinem Tempo machst, geduldig mit dir sein kannst und dir alles gibst, was du brauchst. Dann findet wahre Heilung statt. Dann merkst du, du kannst etwas bewegen, du kannst selbst etwas dafür tun, dass es dir gut geht. Du bist selbst-wirksam. Und , das merkst du nicht erst am Ende deines Weges, sondern von Anfang an und mittendrin. Während du dabei bist jeden einzelnen deiner Schritte zu gehen.

Was kann dich noch auf deinem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit unterstützen? Wie lernst du mit Herausforderungen (oder Hineinbitten) umzugehen?

Diese 7 Dinge haben mir geholfen mich selbstwirksam zu erleben. Schau doch mal wo dein Herz und Bauch antwortet.

  1. Es brauchte eine Entscheidung. Ein Ja in meinem Herzen. Ein Ja zu mir selbst. Ein Ja glücklich sein zu wollen und dafür etwas zu tun.
  2. Bewegung, geistig und körperlich, damit ALLES in Bewegung kommen kann. Für mich ist das Yoga und Meditation um mich täglich neu auszurichten und in Balance zu bleiben. Eine Haltung der Achtsamkeit und Dankbarkeit. Und manchmal einfach nur abtanzen. Finde heraus was dir Spaß macht. Wie bewegst du dich gerne?
  3. Ich bin viel draußen, Natur ist meine große Heilerin. Mit meiner Hündin bin ich täglich in der Natur.
  4. Manchmal braucht es ein gegenüber. Gehe in Kontakt. Spreche mit Menschen über deine Probleme. Vertraue dich einer guten Freund(in) an. Hole dir professionelle Hilfe, wenn es diese braucht für dich.
  5. Ein gesunder Lebensstil. Ja, ich esse gesund, koche für mich und nähre mich. Ich sorge für meinen Schlaf. Ich mache Pausen!!
  6. Ich verzeihe mir, wenn ich Fehler mache.
  7. Es darf auch schlechte Momente, Gefühle und Tage geben. Diese gehen wieder vorbei. Alles ist vergänglich. Auch wenn es JETZT schmerzt, es wird nicht ewig dauern, solange ich den Schmerz annehme und hinschaue.

Was sind deine Ressourcen? Schreibst du gerne? Malst du gerne? Was macht dir wirklich Freude?

 

Zusammenfassend sind dies die wichtigsten Schritte für mich gewesen:

 

Würdige dich selbst.

Entscheide dich einen ersten Schritt zu tun.

Bleibe in Bewegung. Bleibe dran mit kleinen Schritten.

Hol dir Unterstützung, gehe in Kontakt.

Mache Pausen.

 

Fließe.

In deinem Tempo. Auf deinem Weg. Du bist genau so wie du sein sollst. Einzigartig.

 

Wenn ich dich auf deinem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit durch Selbstfürsorge unterstützen darf, damit du dich als fühlendes Wesen zur Nr.1 benennen kannst, melde dich bei mir. Ich freue mich von dir zu hören!

Herzensgrüße

Sandra

Mehr über  Psychotherapie

Wie erkenne ich meine Bedürfnisse und Wünsche?

Eine unsichere Welt? Wie erlebe ich Sicherheit? Aufgrund der Zeiten in dieser Welt, wie sie sind, beschäftige ich mich gerade noch mehr mit dem Thema Sicherheit. In meiner Praxis stelle ich immer wieder fest, was es mit Menschen macht, in deren Leben Sicherheit nicht ausreichend zur Verfügung stand. Natürlich besonders, wenn es sich um Trauma handelt oder Unsicherheit im Leben früh erfahren wurde.

Erlebst du die Welt auch manchmal als unsicher und fragst dich wie ein Gefühl von Sicherheit möglich sein kann?

Auf die eine oder andere Art hat die Pandemie dazu beigetragen und das Allgemeingeschehen in der Welt. Dinge können (wieder) an die Oberfläche kommen, manchmal auch wenn wir gedacht haben, dass wir damit schon fertig sind. Wir suchen alle nach Sicherheit, ich kenne das auch sehr gut. Das ist auch ganz normal. Sicherheit ist ein grunglegendes, überlebenswichtiges Bedürfnis.

So ist eine Strategie Dinge und/oder Menschen zu kontrollieren. Eine andere Dingen aus dem Weg zu gehen, zu vermeiden- nach dem Motto -was ich nicht sehe, ist auch nicht da.

Wissen tun wir ja alle, dass menschliches Leben nicht andauernd bestimmbar ist und es fraglich ist, ob es Sicherheit überhaupt gibt. Wie wäre es mal darüber nachzudenken (oder zu meditieren), dass wir eigentlich nicht wissen was morgen ist, ja sogar im nächsten Moment. Wie wäre es zuzugeben, dass das Leben nicht kontrollierbar ist. Ja, auch, dass wir nicht in allen Bereichen wissen, wie es weiter geht mit der Welt.
Ist es schwer aushaltbar oder gibt es in dir einen Ort der Gewissheit, der Sicherheit, vielleicht der Verbundenheit? Macht der Gedanke dein jetziges Leben vielleicht noch lebens-werter? Bringt es dich ins Tun?

Nicht zu wissen ist nie angenehm, aber vielleicht hast du genügend Ressourcen in dir, vielleicht gibt es da eine Stärke, eine Aufrichtung. Dann verbinde dich damit in Zeiten, wo Stabilität und Sicherheit zu weit weg scheinen. Mir hilft es z.B. still zu werden und mir meine Angst anzuschauen. Vielleicht sollten wir das mehr tun, statt zu behaupten, wir hätten alles unter Kontrolle, was meinst du? Mir hilft auch das Hier und Jetzt, mir hilft meinen Atem und meinen Körper zu spüren, Verbundenheit, Natur, Kontakt und vieles mehr. Was hilft dir?

Antworten können nicht immer gefunden werden, aber es bleibt wichtig die richtigen Fragen zu stellen.
Die wichtigste Ressource meiner Erfahrung nach, ist zu wissen, dass du nicht allein bist. Viele Menschen erleben Unsicherheit, in Zeiten wie diesen noch mehr.
Sprich mit einem Freund/Freundin darüber und hol dir Hilfe, wenn es die braucht. Auch Therapie oder Beratung kann helfen, ganz gezielt deine Ressourcen herauszubilden und dir zur Verfügung zu stellen und neue zu erlernen.

Das Wort ‚allein‘ bedeutet übrigens ‚eins mit allem‘, all- ein.

Genauso kann es sein, dass du versucht Sicherheit durch Kontrolle zu erreichen. Oder du merkst, dass du in die Vermeidung gehst oder aufschiebst. Ganz nach dem Motto – was ich nicht sehe, existiert nicht. Vielleicht hast du auch gleich das Bild von einem Kind im Kopf, welches sich die Augen zuhält und denkt, dass man es nicht sehen kann?

Kontrolle und Vermeidung nutzen wir alle mehr oder weniger um ein Gefühl von Sicherheit zu generieren.

Das haben wir ganz früh gelernt und uns zu eigen gemacht, in Zeiten wo es absoluten Sinn machte – ja sogar mehr- unser gefühltes oder echtes Überleben gesichert hat. Als Kinder sind wir abhängig von unseren Bezugspersonen. Diese sind dafür zuständig uns Sicherheit zu geben. Nicht immer ist das möglich und vielleicht hast du andere Erfahrungen gemacht oder vielleicht sogar Kontrollverlust erlebt. Je nachdem wie ausgeprägt deine negativen Gefühle bei dieser Erfahrung waren, war es essentiell dir eigene Strategien zu erfinden. Und das hast du richtig gut gemacht. Erkenne das an! Erkenne deine eigene Kreativität an, die du als kleines Wesen schon so großartig eingesetzt hast und schenke dir Mitgefühl. Nähre dich, kümmere dich um dich!

Als Erwachsene kannst du lernen zu entscheiden, ob du deine alten Strategien weiter anwenden möchtest oder du neue dazu erlernen möchtest um unabhängiger durch die Welt zu gehen.

Statt Unabhängig könnte man auch Selbstabhängig sagen. Den Begriff Selbstabhängigkeit hat der Gestalttherapeut Jorge Bucay gefunden. ich finde ihn sehr passend und ich versteh ihn als ein Begriff der mich in die Verantwortung bringt im positiven Sinne mit mehr Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit für mich. Selbstabhängig eben.

Ich wünsche dir alles Gute, eine festen Boden, auf den du vertrauen kannst, Sicherheit für dich, damit du deine Flügel ausbreiten kannst um zu fliegen.

Wenn ich dich unterstützen kann, melde dich gerne.

Wenn du mehr über Selbstfürsorge lesen möchtest, interessiert dich vielleicht auch dieser Artikel: Mit Selbstfürsorge zu mehr Selbstwirksamkeit.

 

 

Tara ist bei mir seit sie 11 Wochen alt ist, seit Januar 2018. Seitdem kennt sie es beim Yoga oder der Therapie dabei zu sein. Ob Sie das möchten, entscheiden natürlich Sie. Das Zertifikat zur Eignung hat sie. Sie ist ein Australian Shepherd/Collie Mix.

Warum ein Hund bei der Therapie?

  • Hunde leisten uns Gesellschaft.
  • Sie lindern Stress.
  • Sie beschützen uns, vermitteln Sicherheit.
  • Wir erleben mehr soziale Interaktion.
  • Allein die bloße Anwesenheit oder die Berührung eines Tieres kann bereits helfen, sich zu beruhigen.
  • Es ist mittlerweile belegt, dass die reine Anwesenheit von Tieren und vor allem das Streicheln sehr helfen, den Blutdruck und die Herzfrequenz der Menschen zu senken.
  • Tara ist sehr sensibel und nimmt Stimmungen fein wahr. Sie ist ein wunderbarer Spiegel und tröstet.
  • Ihre Zuneigung ist bedingungslos.  …o.k. ein Leckerli beeinflusst auch sie ?

Was Sie noch wissen müssen

Rassetypisch ist Tara auch Wachhund. D.h. sie bellt, wenn es an der Tür klingelt. Das ist laut. Bitte erschrecken Sie nicht. Sie ist auf ihrem Platz und darf erst zu Ihnen, wenn ich es ausdrücklich erlaube. Das passiert nicht bei unserem ersten Kontakt und erst wenn ich es mit Ihnen besprochen habe und Sie es wünschen. Nichts passiert ohne Ihre Zustimmung. Die oberste Priorität ist: Sie sollen sich sicher aufgehoben und wohl fühlen hier in der Praxis mit mir.

Ich wünsche dir ein glückliches neues Jahr!

 

Ich wünsche dir und uns allen ein Jahr, in dem wir gesund sind, ‚healthy body and healthy mind‘, ein Jahr welches leichter wird, ein Jahr in dem wir alle in Verbindung sind, miteinander und darüber hinaus. Ich wünsche uns ein Jahr in dem wir noch mehr im Herzen bleiben können und in dem das WIR noch wichtiger wird.

Um im Herzen und dann auch für und mit anderen zu sein, ist es wichtig, dass es dir gut geht. Seit einigen Wochen wandelt sich die Energie stärker (und ja, es kann sich immer noch anstrengend anfühlen).

Ich habe für mich die kalte Dusche morgens wieder entdeckt, um meine Aura zu stärken und für Schutz. Außerdem meditiere ich morgens und abends neben regelmäßigem Yoga, ohne zu strikt zu sein und meiner Verfassung angepasst.

Ich versuche langsamer zu sein.

Meinen Tag beginne ich mit 3 Fragen:

Wofür bin ich dankbar?
Was brauche ich heute?
Welche Möglichkeiten möchte ich heute nutzen um der Mensch zu werden, der ich sein möchte?

Zudem bin ich täglich draußen (das muss ich auch da ich einen Hund habe :-)). Wenn es gut läuft, beginne ich so meinen Tag und manchmal passt nicht alles. Ich merke, wie gut es tut auf mich zu achten. Die Pause tat gut und nun freue ich mich wieder sehr auf Gruppenyoga und intensive Klienten Begegnungen.

 

Wie geht es dir? Was hast du für dich entdeckt? Wie hat das Jahr und die Pause zwischen den Jahren dich verändert?

Kann ich dich unterstützen?

 

Ich wünsche dir heute einen starken Tag mit dir und in Verbindung!

 

Von Herzen

Sandra

Wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest für Therapie, Coaching und/oder Yoga, melde dich gerne unter kontakt@sandraschuh.com oder ruf mich an +49 40 8664 7269
Alle aktuellen Angebote findest du hier auf meiner Website www.sandraschuh.com

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Kontaktieren Sie mich gerne!

 

Der Begriff „Gestalt“ stammt aus der Gestaltpsychologie.

Von einer ‚Gestalt‘ sagt man, sie sollte geschlossen sein. Offenen ‚Gestalten‘ hinterlassen mich in einem Sehnen, Drängen, Unbehagen, Leid….. sie wollen geschlossen werden.

Was ist damit gemeint?

‚Gestalt‘ meint die Vollständigkeit/ das ganzheitliche Lebensprinzip oder Grundprinzip des menschlichen Daseins. Wir, als lebender Organismus, streben dahin, Vollständigkeit zu erleben. Wenn wir Musik hören, hören wir nicht die einzelnen Töne, sondern immer die Melodie.

Um Vollständigkeit zu erleben, möchten wir unsere Bedürfnisse, die im Vordergrund stehen, erfüllen.

Dazu braucht es ‚Awareness‘, die Fähigkeit uns und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen, zu fühlen. Dann können Bedürfnisse leicht gestillt, erfüllt werden.

Ich arbeite mit meinen Klienten im Kontakt, an den Phänomenen entlang, fühlend und erfassend. Heilung braucht Beziehung und ist in Einsamkeit nur begrenzt möglich. Sie als Klient lernen nicht von dem was ich oder andere sagen oder deuten, sondern von dem was zwischen Ihnen und mir oder Ihrem Gegenüber und der Umwelt passiert.

Wachstum bedeutet, mich ständig zu aktualisieren im Anschauen, Auseinandersetzen, Integrieren….bedeutet ‚ins Leben zu greifen‘. Mit vollen Händen.

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, welches auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung mit Hilfe von Augenbewegung bedeutet.

EMDR ist eine wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode und ist in den 80er Jahren von Dr. Francine Shapiro entwickelt worden. Entwickelt wurde diese Psychotherapiemethode zur Behandlung von Traumafolgestörungen. Weit darüber hinaus können mit EMDR andere belastende Erfahrungen oder Kognitionen aufgearbeitet werden, körperliche Beschwerden behandelt werden, bis hin zur Anwendung durch Coaching im Hochleistungsbereich.

Durch von mir geführte Augenbewegungen (wie in der REM Phase im Schlaf) können belastende Situationen aufgearbeitet werden. Sie als Klient/in folgen mit Ihren Augen, den mit meinen Fingern geführten Bewegungen. Alternativ ist ein ‚Tappen‘ der Knie durch mich oder Sie selbst unter Anleitung möglich.

Diese bilaterale Stimulation ermöglicht Nachverarbeitung belastender Erinnerungen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Gehirns.

Durch eine ausführliche Anamnese und das Erkennen der belastenden Symptome nähern wir uns achtsam der Thematik. Sie werden in Ihrem Tempo und im sicheren Raum durch den Prozess geführt, mit Hilfe mehrfacher kurzer Sequenzen der Augenbewegung. Eine Distanzierung zum Thema ermöglicht eine Entkopplung der belastenden Emotionen.
So kann Vergangenes losgelassen werden und neue gesunde Impulse können entstehen.

Willkommen zurück aus den Ferien, willkommen im Sommer, willkommen für alle Eltern wieder mit Schulbeginn……Wahe Guru!

Willkommen zurück zum Yoga in den Räumen!

Und wieder bekommen wir ein kleines Stückchen Normalität zurück.

Ja, aber was ist denn normal? Was ist denn wirklich sicher? Gibt es so etwas wie Sicherheit? Ein Thema was mich immer wieder beschäftigt!

Kann ich mir wirklich sicher sein morgen noch meine Miete bezahlen zu können, dass meine Kinder und ich gesund bleiben? Dass es meiner Familie und nahestehenden Personen gut geht? Dass die Erde sich auch morgen noch weiter dreht wie wir sie kennen?

Die Antwort kann ich eigentlich nur verneinen.

Und vielleicht hast auch du gerade jetzt in dieser unruhigen Zeit auch persönlich starke oder kleine Unsicherheit erlebt?

Was ist, wenn ich die Erfahrung von Unsicherheit erlebe? Es macht Angst, oder?

Wie gehe ich damit um?

Ich persönlich begegne meiner Angst. Ich fühle sie ganz, körperlich! Frage mich, wie fühlt sich diese Angst in meinem Körper an, wo genau, welches Bild entsteht? Das ist der entscheidende Schritt….sie zu fühlen! Und wenn ich sie mit jeder Faser spüre, angucke, dann kann ich sie annehmen und damit loslassen. Ich persönlich lasse sie los zu Gott (oder finde deinen eigenen Namen), zum Sitz meiner Seele und spüre die Erleichterung, ein Kribbeln, ein Segen.

Das ist eine Methode, wie man sie in der Gestalttherapie findet, wie auch im Sat Nam Rasayan, mit einer Prise Eigenes.

Für mich ist es immer wieder ein Anker und hilft mir zu vertrauen. Zu vertrauen, dass alles gut ist.

Für mich ist es nicht nur wichtig meinen Geist zu erheben, in der Unendlichkeit zu entspannen und zu versinken. Um richtig tief zu sinken, braucht es Vertrauen! Und Vertrauen kann ich nur, wenn ich fühle, wenn ich erfahre!

Und das ist es, wenn ich mit meinem ganzen Bewusstsein im Jetzt lande. Denn genau Jetzt ist alles gut. Ich sitze hier und tippe diese Zeilen an dich, ich habe jetzt ein Dach über dem Kopf, jetzt ist mein Kühlschrank voll, jetzt bin ich gesund, jetzt scheint die Sonne, jetzt atme ich ein und aus. Und so könnte ich noch fortfahren und all die Dinge aufzählen wofür ich Jetzt in diesem Moment dankbar bin.

Mit dieser Dankbarkeit bin ich Jetzt der glücklichste Mensch. Und wenn es in einem anderen Moment nicht mehr so ist (was genaus so sicher ist, denn alles vergeht ständig), kann ich doch jederzeit selbst entscheiden in dieses wunderbare Jetzt zurückzukehren, mich zu beruhigen und zu entspannen.

Dafür kann ich jederzeit selbst die Verantwortung übernehmen. Und damit kreiere ich meine eigene Sicherheit.

Stückchen für Stückchen in mir, immer soviel wie ich kann.

Sei DIR sicher!

Wer schon mal unter Schlaflosigkeit gelitten hat, weiß wie kräftezerrend es ist, nicht genug zu schlafen. Schlaflosigkeit kann jeden treffen. Manche neigen eher dazu, andere schlafen wie ein Stein.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die nicht Stein sind sondern eher bei jedem Pieps wach werden, weißt du wovon ich hier spreche.

Schläfst du schlecht ein oder schlecht durch? Wachst du nachts auf und kannst nicht wieder einschlafen? Wachst du zu früh auf und die Nacht ist vorbei? Es gibt viele Variationen von Schlafproblemen oder Kombinationen.

Ursachen gibt es viele.

Ich werde jetzt hier nicht weiter darauf eingehen. Das Thema ist so groß, dass ich jetzt Stunden weiter schreiben könnte.

Es ist gut wenn du weißt woran es liegt. Du solltest dir auf jedenfall Unterstützung holen, wenn deine Schlafprobleme langanhaltend sind, dich stark beeinträchtigen und du vielleicht zusätzlich negative Veränderungen in deiner Stimmung bemerkst oder deine Gesundheit darunter leidet.

Was kannst du aber tun, wenn du nicht einschlafen kannst oder aufwachst und nicht weiterschlafen kannst?

Ganz allgemein hilft eine gute Schlafhygiene. Gehe zur gleichen Zeit ins Bett, esse 2 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr, vermeide den Blick auf einen Bildschirm mind. 1h vorher, gehe vorher spazieren. Verbanne alle elektronischen Geräte aus deinem Schlafzimmer. Kein Alkohol, lieber Tee, nicht zu viel trinken kurz vorher (lieber über den Tag verteilt), damit du nicht nachts wieder auf die Toilette musst.

Um Schlafproblemen langfristig zu begegnen, empfehle ich dir regelmäßig Meditation vor dem Schlafengehen zu praktizieren. Hier ist eine gute Meditation dafür https://www.3ho.org/articles/shabad-kriya-deep-sleep-and-radiance

Aber auch jede andere ruhige Art von Meditation ist gut.

Hier sind noch ein paar erste Hilfe Tipps aus dem Yoga und aus meiner Praxis Erfahrung.

Wenn du nicht einschlafen kannst, wippe in Rückenlage mal für 2-3 Minuten mit den Füßen auf und ab. Oder/und lege dich doch mal auf deine rechte Seite und halte dein rechtes Nasenloch zu. Atme nur durch links. Das senkt deinen Blutdruck und lässt dich besser entspannen.

Wenn du nachts wach wirst und du bist wirklich wach und kannst nicht einschlafen, merkst dass du grübelst, Gedanken kreisen, steh auf! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass weder Entspannungsübungen noch lesen hilft, wenn es wirklich mal losgeht mit dem Grübeln.

Probiere es aber für dich aus.

Steh auf und mache Frösche https://www.youtube.com/watch?v=nEGCa48AdPc&t=159s

26 Frösche reichen meistens, und dann lege dich sofort wieder hin. Im ersten Moment wirst du wahrscheinlich denken „na toll, und jetzt soll ich wieder schlafen?“ Im nächsten Moment schläfst du ein 🙂

Mir hilft es zu wissen, dass jeder nachts aufwacht. Und das sogar mehrfach die Nacht. Das ist ganz normal. Nur die meisten merken es nicht. Es ist wie, wenn man sich an Träume erinnert oder auch nicht. Die einen erinnern sich, die anderen nicht, aber träumen tun wir alle. Wenn ich weiß, dass mir das Aufwachen einfach nur bewusster ist, als anderen, kann ich damit gelassener umgehen. Und wenn ich dann doch nicht schlafen kann, meditiere ich halt. Da weiß ich, dass ich auch dort regeneriere und setze es in meiner Bewertung einfach gleich mit Schlaf. So wird der Druck weniger. Und nach einer Weile klappt es vielleicht doch wieder mit dem Einschlafen.

Übrigens ist um 3 Uhr morgens dein Unterbewusstsein besonders aktiv. Falls du da aufwachst, kannst du durch Meditation besonders klärend mithelfen.

Somit wünsche ich dir eine, und viele gute Nächte!

Deine

Sandra

Warum passiert so etwas immer nur mir? Warum begegnen mir immer diese Leute?

Kennst du diesen Satz? Diesen Gedanken?

Die Tage war ich einkaufen und während ich vor den Regalen stand, sprach mich ein älterer Herr an. Sowas passiert mir öfters. Er sprach über Corona und er sprach darüber Abstand zu halten und er sprach darüber nicht in die Angst zu gehen, dass das ja das allerschlimmste wäre in die Angst zu gehen. Ich begann ein kleines Gespräch mit ihm und bestätigte ihn in seiner Aussage, dass es ja richtig wäre, nicht in die Angst zu gehen. Wir redeten einen kleinen Augenblick und dann gingen wir weiter.

Ich setzte meinen Einkauf fort und beim übernächsten Regal treffe ich ihn wieder.

Diesmal beschwerte er sich über die Musik, welche im Hintergrund lief. Es war ganz normaler Mainstream in englischer Sprache. Er beschwerte sich darüber, dass ja alles immer Englisch wäre und warum die denn hier in Deutschland nicht deutsche Musik hören könnten…. und darüber ließ er sich richtig aus und hörte sobald nicht wieder auf.

Warum passiert mir immer so etwas? So etwas könnte ich mich in diesem Augenblick fragen. Warum sprechen mich Leute immer an und beschweren sich und erzählen mir von ihrer Wut und all dem Schlechtem da draußen.

Natürlich war hier im Shop nicht wirklich der richtige Augenblick und nicht die richtige Zeit und der Ort diesen Mann von seiner festen Überzeugung abzubringen. Oder sogar die Zeit mit seiner Wut zu arbeiten, wie ich es vielleicht normalerweise in einer Therapie machen würde. Zu ergründen, wo die Wut wirklich herkommt (denn die deutsche Musik ist mit Sicherheit nicht die eigentliche Ursache) und was die Wut ihm nützt. Keine Frage, falsche Zeit, falscher Ort und dazu fehlende Zustimmung des Klienten 🙂

Ich könnte auf die Wut eingehen oder ich könnte sogar mitgehen, ich könnte mich darüber aufregen, dass sich dieser Mann aufregt und warum er sich aufregt. Ich könnte auch wütend werden über seine Aussage.

Ich kann also mitmachen bei seiner Wut.

Ich könnte zustimmen wie schlecht das alles ist, das die Musik doof ist und so weiter und so fort. Abgesehen davon, dass das natürlich nicht meine Meinung ist, würde ich damit nur weiter schlechte Energie erzeugen und nähren und ins Feld geben.

Ich könnte dem Mann auch widersprechen. Ich könnte sagen, das stimmt doch alles gar nicht es ist doch schön auch englische Musik zu haben, die Leute in England sind doch alle ganz nett und außerdem sind wir ja sowieso alle nur Menschen und so weiter und so fort.

Erzeuge ich da eine gute Energie? Ich glaube nicht. Abgesehen davon bin ich nicht der Meinung, dass ich diesen Mann hätte überzeugen können.

Hmm, was noch? Ich könnte mich abgrenzen. Ich lächle vielleicht noch mal nett, ich sage vielleicht noch mal, dass das nicht meine Meinung ist, verabschiede mich freundlich, sag, ich muss jetzt weiter und wünsche einen schönen Tag oder was auch immer mir gerade für Worte einfallen. Vielleicht auch deutlicher und klarer mit einem entschiedenen Nein, dafür stehe ich nicht zur Verfügung!

Das waren ganz schön viele Möglichkeiten. Und ich bin mir sicher, dir und mir fallen auch noch ein paar mehr ein, wenn wir darüber nachdenken.

Gibt es eine richtige Antwort? Für mich persönlich ja, aber allgemein? Ich glaube nicht.

Denn wir sind alle verschieden und alle woanders mit unseren Themen. Wir können immer nur so reagieren oder im besten Fall agieren, wie wir es in diesem Moment können. Und auch wenn es eine richtige Antwort gibt. Das soll jetzt hier nicht Thema dieses Artikels sein.

Was ich mich aber gerade frage, ist, wie beurteile ich diese Situation? Frage ich mich: Warum immer ich? Oder frage ich mich, wie kann ich aus dieser Situation für mich etwas lernen? Habe ich selber noch ein Thema mit Wut? Oder mit Abgrenzung?

Oder ist meine Antwort auf diese Frage einfach: Weil ich es kann!! Weil ich es kann, diesen Menschen in dieser Situation etwas Gutes zu tun oder sie weiter zu bringen.

Ich werde dann nicht grimmig, ich zittere nicht, ich klage nicht das Universum an, warum mir denn immer so etwas passiert und dass ich das nicht mehr will. Nein meine Antwort ist, es passiert mir weil ich es kann!

Und meine Erfahrung ist, immer wenn ich feststelle, dass ich bestimmte Situationen nicht mehr brauche um zu lernen, begegnen sie mir einfach gar nicht mehr oder wenn sie mir begegnen, bieten sie einen Mehrwert für andere und damit auch immer für mich!

Wie wäre es einmal so auf die Dinge zu schauen, die mir immer nur mir passieren?

Weil ich es kann!!!!

Und in diesem Sinne wünsche ich dir mehr von diesen Dingen, die immer nur dir passieren mit der Sicht des erfolgreichen Lernenden und vor allem der Sicht desjenigen der das kann. DU als großartiger Beitrag für diese Welt! Denn DAS bist DU!

Herzensgrüße

Sandra