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Ich wünsche dir ein glückliches neues Jahr!

 

Ich wünsche dir und uns allen ein Jahr, in dem wir gesund sind, ‚healthy body and healthy mind‘, ein Jahr welches leichter wird, ein Jahr in dem wir alle in Verbindung sind, miteinander und darüber hinaus. Ich wünsche uns ein Jahr in dem wir noch mehr im Herzen bleiben können und in dem das WIR noch wichtiger wird.

Um im Herzen und dann auch für und mit anderen zu sein, ist es wichtig, dass es dir gut geht. Seit einigen Wochen wandelt sich die Energie stärker (und ja, es kann sich immer noch anstrengend anfühlen).

Ich habe für mich die kalte Dusche morgens wieder entdeckt, um meine Aura zu stärken und für Schutz. Außerdem meditiere ich morgens und abends neben regelmäßigem Yoga, ohne zu strikt zu sein und meiner Verfassung angepasst.

Ich versuche langsamer zu sein.

Meinen Tag beginne ich mit 3 Fragen:

Wofür bin ich dankbar?
Was brauche ich heute?
Welche Möglichkeiten möchte ich heute nutzen um der Mensch zu werden, der ich sein möchte?

Zudem bin ich täglich draußen (das muss ich auch da ich einen Hund habe :-)). Wenn es gut läuft, beginne ich so meinen Tag und manchmal passt nicht alles. Ich merke, wie gut es tut auf mich zu achten. Die Pause tat gut und nun freue ich mich wieder sehr auf Gruppenyoga und intensive Klienten Begegnungen.

 

Wie geht es dir? Was hast du für dich entdeckt? Wie hat das Jahr und die Pause zwischen den Jahren dich verändert?

Kann ich dich unterstützen?

 

Ich wünsche dir heute einen starken Tag mit dir und in Verbindung!

 

Von Herzen

Sandra

Wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest für Therapie, Coaching und/oder Yoga, melde dich gerne unter kontakt@sandraschuh.com oder ruf mich an +49 40 8664 7269
Alle aktuellen Angebote findest du hier auf meiner Website www.sandraschuh.com

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Der Begriff „Gestalt“ stammt aus der Gestaltpsychologie.

Von einer ‚Gestalt‘ sagt man, sie sollte geschlossen sein. Offenen ‚Gestalten‘ hinterlassen mich in einem Sehnen, Drängen, Unbehagen, Leid….. sie wollen geschlossen werden.

Was ist damit gemeint?

‚Gestalt‘ meint die Vollständigkeit/ das ganzheitliche Lebensprinzip oder Grundprinzip des menschlichen Daseins. Wir, als lebender Organismus, streben dahin, Vollständigkeit zu erleben. Wenn wir Musik hören, hören wir nicht die einzelnen Töne, sondern immer die Melodie.

Um Vollständigkeit zu erleben, möchten wir unsere Bedürfnisse, die im Vordergrund stehen, erfüllen.

Dazu braucht es ‚Awareness‘, die Fähigkeit uns und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen, zu fühlen. Dann können Bedürfnisse leicht gestillt, erfüllt werden.

Ich arbeite mit meinen Klienten im Kontakt, an den Phänomenen entlang, fühlend und erfassend. Heilung braucht Beziehung und ist in Einsamkeit nur begrenzt möglich. Sie als Klient lernen nicht von dem was ich oder andere sagen oder deuten, sondern von dem was zwischen Ihnen und mir oder Ihrem Gegenüber und der Umwelt passiert.

Wachstum bedeutet, mich ständig zu aktualisieren im Anschauen, Auseinandersetzen, Integrieren….bedeutet ‚ins Leben zu greifen‘. Mit vollen Händen.

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, welches auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung mit Hilfe von Augenbewegung bedeutet.

EMDR ist eine wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode und ist in den 80er Jahren von Dr. Francine Shapiro entwickelt worden. Entwickelt wurde diese Psychotherapiemethode zur Behandlung von Traumafolgestörungen. Weit darüber hinaus können mit EMDR andere belastende Erfahrungen oder Kognitionen aufgearbeitet werden, körperliche Beschwerden behandelt werden, bis hin zur Anwendung durch Coaching im Hochleistungsbereich.

Durch von mir geführte Augenbewegungen (wie in der REM Phase im Schlaf) können belastende Situationen aufgearbeitet werden. Sie als Klient/in folgen mit Ihren Augen, den mit meinen Fingern geführten Bewegungen. Alternativ ist ein ‚Tappen‘ der Knie durch mich oder Sie selbst unter Anleitung möglich.

Diese bilaterale Stimulation ermöglicht Nachverarbeitung belastender Erinnerungen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Gehirns.

Durch eine ausführliche Anamnese und das Erkennen der belastenden Symptome nähern wir uns achtsam der Thematik. Sie werden in Ihrem Tempo und im sicheren Raum durch den Prozess geführt, mit Hilfe mehrfacher kurzer Sequenzen der Augenbewegung. Eine Distanzierung zum Thema ermöglicht eine Entkopplung der belastenden Emotionen.
So kann Vergangenes losgelassen werden und neue gesunde Impulse können entstehen.

Im Yoga formen wir unseren Körper, stärken Muskeln und aktivieren durch bestimmte Körperhaltungen und Bewegungen (Asanas) unsere Meridiane. Das ganze verbinden wir mit einer bewussten Atemführung (Pranayama), um jede Zelle mit Sauerstoff und Lebensenergie (Prana) zu versorgen. Dadurch können Spannungen und Blockaden gelöst werden. Rückenbeschwerden, Haltungsschäden, aber auch organische Leiden können langfristig gelindert werden. In den Yoga Klassen stärken wir besonders unser Nerven- und aktivieren unser Drüsensystem.

Wir lernen durch Konzentration und Meditation (Dhyana) unsere Sinne und damit unseren Geist zu beherrschen (Pratyahara). Wir schalten die Einkaufsliste, das Büro, unsere Probleme, das Kreisen und Wälzen im Kopf ganz einfach ab. Wir wollen zum Meister unserer Gedanken werden und nicht von ihnen bestimmt werden. Wir wollen zum Meister unseres Lebens werden und nicht vom Leben bestimmt werden.

Kundalini-Yoga ist schnell und effizient in seiner Wirkung.

Es wurde für den Menschen im Alltag entwickelt, nicht für den Yogi in seiner Höhle. Es bietet Ihnen eine zuverlässige Möglichkeit, Ihre Ressourcen zu nutzen und weiter auszubauen. Ich führe Sie tief zu sich selbst – mit Yoga, Meditation und meiner Erfahrung als Therapeutin und Coach.

Ich unterrichte Yoga speziell für diese Zeit. In dieser Zeit, wo es oft ‘zu schnell’ und ‘zu viel’ ist, stärkt Yoga besonders! Auf eine hoch wissenschaftliche Art und Weise!

»Unser Geburtsrecht ist es, glücklich zu sein.«

– Yogi Bhajan

Kundalini-Yoga

ist eine vollkommene Wissenschaft, die Atmung (Pranayama), Haltungen (Asanas), Klang, (Mantra) und Meditation gleichermaßen fokussiert. Es ist eine sehr dynamische Form des Yoga, lockert und kräftigt auch den Körper. Die Bewegungen sind dabei immer mit einer bewussten Atmung verbunden. Stress und unnötige Spannungen werden abgebaut. Es besteht aus einfachen yogischen Techniken, die jeder ausführen kann – unabhängig von Alter und körperlicher Fähigkeit.

“Kundalini Yoga is uncoiling yourself to find your potential and your vitality and to reach for your virtues. There is nothing from outside. Try to understand that. All is in you. You are the storehouse of your totality. ”

Yogi Bhajan

Willkommen zurück aus den Ferien, willkommen im Sommer, willkommen für alle Eltern wieder mit Schulbeginn……Wahe Guru!

Willkommen zurück zum Yoga in den Räumen!

Und wieder bekommen wir ein kleines Stückchen Normalität zurück.

Ja, aber was ist denn normal? Was ist denn wirklich sicher? Gibt es so etwas wie Sicherheit? Ein Thema was mich immer wieder beschäftigt!

Kann ich mir wirklich sicher sein morgen noch meine Miete bezahlen zu können, dass meine Kinder und ich gesund bleiben? Dass es meiner Familie und nahestehenden Personen gut geht? Dass die Erde sich auch morgen noch weiter dreht wie wir sie kennen?

Die Antwort kann ich eigentlich nur verneinen.

Und vielleicht hast auch du gerade jetzt in dieser unruhigen Zeit auch persönlich starke oder kleine Unsicherheit erlebt?

Was ist, wenn ich die Erfahrung von Unsicherheit erlebe? Es macht Angst, oder?

Wie gehe ich damit um?

Ich persönlich begegne meiner Angst. Ich fühle sie ganz, körperlich! Frage mich, wie fühlt sich diese Angst in meinem Körper an, wo genau, welches Bild entsteht? Das ist der entscheidende Schritt….sie zu fühlen! Und wenn ich sie mit jeder Faser spüre, angucke, dann kann ich sie annehmen und damit loslassen. Ich persönlich lasse sie los zu Gott (oder finde deinen eigenen Namen), zum Sitz meiner Seele und spüre die Erleichterung, ein Kribbeln, ein Segen.

Das ist eine Methode, wie man sie in der Gestalttherapie findet, wie auch im Sat Nam Rasayan, mit einer Prise Eigenes.

Für mich ist es immer wieder ein Anker und hilft mir zu vertrauen. Zu vertrauen, dass alles gut ist.

Für mich ist es nicht nur wichtig meinen Geist zu erheben, in der Unendlichkeit zu entspannen und zu versinken. Um richtig tief zu sinken, braucht es Vertrauen! Und Vertrauen kann ich nur, wenn ich fühle, wenn ich erfahre!

Und das ist es, wenn ich mit meinem ganzen Bewusstsein im Jetzt lande. Denn genau Jetzt ist alles gut. Ich sitze hier und tippe diese Zeilen an dich, ich habe jetzt ein Dach über dem Kopf, jetzt ist mein Kühlschrank voll, jetzt bin ich gesund, jetzt scheint die Sonne, jetzt atme ich ein und aus. Und so könnte ich noch fortfahren und all die Dinge aufzählen wofür ich Jetzt in diesem Moment dankbar bin.

Mit dieser Dankbarkeit bin ich Jetzt der glücklichste Mensch. Und wenn es in einem anderen Moment nicht mehr so ist (was genaus so sicher ist, denn alles vergeht ständig), kann ich doch jederzeit selbst entscheiden in dieses wunderbare Jetzt zurückzukehren, mich zu beruhigen und zu entspannen.

Dafür kann ich jederzeit selbst die Verantwortung übernehmen. Und damit kreiere ich meine eigene Sicherheit.

Stückchen für Stückchen in mir, immer soviel wie ich kann.

Sei DIR sicher!

Wer schon mal unter Schlaflosigkeit gelitten hat, weiß wie kräftezerrend es ist, nicht genug zu schlafen. Schlaflosigkeit kann jeden treffen. Manche neigen eher dazu, andere schlafen wie ein Stein.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die nicht Stein sind sondern eher bei jedem Pieps wach werden, weißt du wovon ich hier spreche.

Schläfst du schlecht ein oder schlecht durch? Wachst du nachts auf und kannst nicht wieder einschlafen? Wachst du zu früh auf und die Nacht ist vorbei? Es gibt viele Variationen von Schlafproblemen oder Kombinationen.

Ursachen gibt es viele.

Ich werde jetzt hier nicht weiter darauf eingehen. Das Thema ist so groß, dass ich jetzt Stunden weiter schreiben könnte.

Es ist gut wenn du weißt woran es liegt. Du solltest dir auf jedenfall Unterstützung holen, wenn deine Schlafprobleme langanhaltend sind, dich stark beeinträchtigen und du vielleicht zusätzlich negative Veränderungen in deiner Stimmung bemerkst oder deine Gesundheit darunter leidet.

Was kannst du aber tun, wenn du nicht einschlafen kannst oder aufwachst und nicht weiterschlafen kannst?

Ganz allgemein hilft eine gute Schlafhygiene. Gehe zur gleichen Zeit ins Bett, esse 2 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr, vermeide den Blick auf einen Bildschirm mind. 1h vorher, gehe vorher spazieren. Verbanne alle elektronischen Geräte aus deinem Schlafzimmer. Kein Alkohol, lieber Tee, nicht zu viel trinken kurz vorher (lieber über den Tag verteilt), damit du nicht nachts wieder auf die Toilette musst.

Um Schlafproblemen langfristig zu begegnen, empfehle ich dir regelmäßig Meditation vor dem Schlafengehen zu praktizieren. Hier ist eine gute Meditation dafür https://www.3ho.org/articles/shabad-kriya-deep-sleep-and-radiance

Aber auch jede andere ruhige Art von Meditation ist gut.

Hier sind noch ein paar erste Hilfe Tipps aus dem Yoga und aus meiner Praxis Erfahrung.

Wenn du nicht einschlafen kannst, wippe in Rückenlage mal für 2-3 Minuten mit den Füßen auf und ab. Oder/und lege dich doch mal auf deine rechte Seite und halte dein rechtes Nasenloch zu. Atme nur durch links. Das senkt deinen Blutdruck und lässt dich besser entspannen.

Wenn du nachts wach wirst und du bist wirklich wach und kannst nicht einschlafen, merkst dass du grübelst, Gedanken kreisen, steh auf! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass weder Entspannungsübungen noch lesen hilft, wenn es wirklich mal losgeht mit dem Grübeln.

Probiere es aber für dich aus.

Steh auf und mache Frösche https://www.youtube.com/watch?v=nEGCa48AdPc&t=159s

26 Frösche reichen meistens, und dann lege dich sofort wieder hin. Im ersten Moment wirst du wahrscheinlich denken „na toll, und jetzt soll ich wieder schlafen?“ Im nächsten Moment schläfst du ein 🙂

Mir hilft es zu wissen, dass jeder nachts aufwacht. Und das sogar mehrfach die Nacht. Das ist ganz normal. Nur die meisten merken es nicht. Es ist wie, wenn man sich an Träume erinnert oder auch nicht. Die einen erinnern sich, die anderen nicht, aber träumen tun wir alle. Wenn ich weiß, dass mir das Aufwachen einfach nur bewusster ist, als anderen, kann ich damit gelassener umgehen. Und wenn ich dann doch nicht schlafen kann, meditiere ich halt. Da weiß ich, dass ich auch dort regeneriere und setze es in meiner Bewertung einfach gleich mit Schlaf. So wird der Druck weniger. Und nach einer Weile klappt es vielleicht doch wieder mit dem Einschlafen.

Übrigens ist um 3 Uhr morgens dein Unterbewusstsein besonders aktiv. Falls du da aufwachst, kannst du durch Meditation besonders klärend mithelfen.

Somit wünsche ich dir eine, und viele gute Nächte!

Deine

Sandra

Eine sehr persönliche Geschichte meines Weges zur Meditation

Ich werde öfters gefragt wie man denn nun ‚richtig‘ meditiert.

Wie geht es dir damit? Hast du es schon mal versucht mit dem meditieren? Hast du schon herausgefunden wie es denn richtig geht?

Hast du schon einmal, die Verbindung mit dir selbst und allem gleichzeitig gefühlt? Wo du den Flow, diese Wahnsinns Energie, diese Glückseligkeit, diese bedingungslose Liebe erfahren hast. Das passiert wenn deine Gedanken aufhören zu plappern, wenn dein Geist auf dein Herz hört. Wenn du so etwas in deiner Meditation erlebst, dann mach genau so weiter. Dann hast du herausgefunden, wie es für dich funktioniert.

Erst einmal Grundsätzliches. Wahrscheinlich ist es für dich nicht neu. Es ist sehr hilfreich, besonders am Anfang einen geeigneten Platz herzurichten, ruhig und harmonisch. Setze dich aufrecht hin. Nimm dir alles was dafür nötig ist, ein Kissen oder mehrere oder sitze auf einem Stuhl, dann mit den Füßen fest auf dem Boden.

Regelmäßiges Praktizieren, lieber kürzer, aber dafür jeden Tag, als lang und nur 1x die Woche. Überfordere dich nicht, mach so viel wie dir gut tut. Ja, auch ein bisschen Disziplin gehört dazu, sich immer wieder hinzusetzen. Bleib dabei. Wenn du aber merkst, dass Dinge hochkommen, die dich schlecht fühlen lassen, hol dir unbedingt Unterstützung. Mach nur alleine weiter, solange du dich gut dabei fühlst. Es lohnt sich!

Wenn du mich schon ein bisschen kennst weißt du wahrscheinlich, dass für mich an erster Stelle immer das eigene Empfinden, das eigene Gefühl steht. Und das heißt, mach es immer so wie es sich für DICH richtig anfühlt.

Wenn du dich gerade fragst, wie das denn überhaupt geht mit dem meditieren oder du versuchst es schon länger, aber es klappt nicht so richtig, du erfährst keinen Flow und es ist vielleicht einfach nur anstrengend so zu sitzen, dann lies gerne weiter. Und wenn du etwas für dich finden kannst in den nächsten Zeilen, probiere es aus. Nimm das, was für dich ist und lass das sein, was nicht stimmig für dich ist. So hoffe ich dich begeistern zu können.

Aber von vorne.

Es gibt viele Wege/Arten zu meditieren.

Ich habe einige ausprobiert von still, über laut, von bewegt über ruhig, von geführt über lauschend allein. Auf meinem Weg waren sie alle richtig für mich zum jeweiligen Zeitpunkt. Finde unbedingt deinen Stil für dich heraus. Du findest es heraus indem du dich fragst, was dir entspricht und indem du dann spürst, was dich gut fühlen lässt.

Angefangen habe ich vor über 30 Jahren mit der klassischen Zen Meditation. In einem Kurs habe ich gelernt wie man sitzt und sich auf einen Gegenstand (klassisch: eine Kerze) fokussiert und konzentriert. Immer wenn Gedanken kommen, erkenne sie an und lass sie wieder ziehen. Achte auf deinen Atem, dann ist es leichter, und konzentriere dich erneut auf die Kerze.

Diese Form von Meditation habe ich jeden Tag für 20 min. gemacht (mit zarten 20 Jahren :-)). Es war schön, ich flog hoch, doch nach einer gewissen Zeit bemerkte ich, dass es mir nicht gut ging. Mir fehlte die Erdung. Es kamen Dinge in mein Bewusstsein, die ich alleine nicht mehr händeln konnte. So holte ich mir Unterstützung. Ich lernte, dass für mich diese Art von Meditation nicht die Richtige war – nicht zu diesem Zeitpunkt. Ich brauchte mehr Erdung.

So begann ich mit Yoga. Eine Form von Bewegung, atmend meinen Körper zu spüren, brachte mich wieder zurück zu mir. 

Auch Yoga, wenn man es ganzheitlich betreibt und nicht nur als Körperübung betrachtet, ist eine Form von Meditation. Ich beruhige meinen Geist, höre auf so viel zu denken, indem ich mich ganz auf meinen Körper konzentriere und auf meinen Atem. Hier und Jetzt. Jede Yogasequenz schließt mit einer Entspannung ab und je nach Yogastil auch mit einer Meditation. Die intensivsten Meditationen habe ich erfahren im Kundalini Yoga. Dort gibt es ganz unterschiedliche Wege. Pranayama Techniken (Atemtechniken mit einen bestimmten Rhythmus), Mantren (chanten), kombiniert mit verschiedenen Mudras (Handhaltungen) oder Positionen, bewegt oder ruhig. Dein Geist bekommt bei all dem keine Chance mehr zu denken. Dies war für mich eine wunderbare Art und Weise in genau den Flow, diese Verbindung zur Quelle zu kommen, wie ich sie kannte. Und auch zu erfahren, wie Meditation in der Gruppe generell oder auch beim White Tantric Yoga, die Energie potentiell ansteigen lässt.

Noch mehr Erdung brachte ich in mein Leben mit der Ausbildung zur schamanischen Medizinfrau. Dort durfte ich Meditation ganz erdnah, Mutter Erde fühlend, erfahren.

Zurück zur stillen Meditation. Ich erlernte die Heiltechnik Sat Nam Rasayan, welche mir genau den Weg der Mitte, über die Körperempfindungen, in Stille, einen Raum wahrnehmend, ermöglichte in den tiefen Frieden (Shunia) einzutauchen. Und zu erfahren, wie dieses im Kontakt mit dem Klienten zu Heilung beitragen kann.

Wo bin ich angekommen? Ja, ich fühle mich angekommen. Wenn ich nun täglich meditiere, sitze ich still und nehme wahr, ich höre zu. Nehme meinen Atem wahr, komme zur Ruhe, verbinde mich mit dem Erdkern, mit Mutter Erde. Verbinde mich dann mit der Quelle, dem Göttlichen, mit dem Ursprung meiner Seele. Schenke beiden die gleiche Aufmerksamkeit.

Ich bitte um Segnung und Heilung für mich und allem was Lebendig ist, ohne Ausnahme.

Und dann lausche ich in mein Herz und empfange. Ich lasse los, ich tue nichts mehr.

Und ja, immer wenn Gedanken kommen, so komme ich zurück zu meinen Körperempfindungen und nehme sie wahr. Ich nehme gleichzeitig den Raum wahr, den diese Körperempfindungen beinhalten, die Stille hinter den Geräuschen und gleiche aus, nehme gleichzeitig wahr. Immer ohne zu bewerten, ohne zu interpretieren. So sitze ich und sitze und genieße. Denn dann ist es leicht, es ist kein Durchhalten, keine Anstrengung. Wie lange? Mal 10 min., mal 2h. Mal 3 Mal am Tag, mal nur 1x. Mal während ich spazieren gehe, mal wenn ich warten muss und beim Unterrichten und im Kontakt mit Klienten um auch dort die Energie wahrzunehmen.

Wenn du einmal erfahren hast wie sich die Verbindung anfühlt, dann kannst du sie jederzeit wieder herstellen.

Wie meditiert man nun ‚richtig‘? Es gibt immer nur das ‚Richtige‘ zum richtigen Zeitpunkt für DICH. Finde deinen Weg, lauschend und fühlend. Dort ist er zu finden.

Wichtig: Mach es in deinem Tempo!

Durch meine psychotherapeutische Ausbildung und auch eigene Erfahrung habe ich gelernt wie wichtig der ‚Nachkontakt‘ ist. Gib dir Zeit zu verdauen und nachzuspüren. Wenn du dich selbst oder in einem intensiven Seminar zu sehr antreibst, kannst du aus dem Gleichgewicht kommen und unerwünschte Gefühle können auftreten.  Dann ist es wichtig, dass dich jemand auffängt. Wenn dies in dem Seminar nicht möglich ist, sorge gut für dich und hole dir ggf. Unterstützung.

Gestalttherapie ist für mich die wunderbarste, effektivste und nachhaltigste Form mich mit mir zu konfrontieren, alte Glaubenssätze und Muster bis hin zu Traumata, aufzulösen und zu wachsen, meine Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Meiner Begeisterung über Gestalt möchte ich gerne einen separaten Artikel widmen.

Wenn ich dich unterstützen darf, sprich mich an. Ich freue mich auf dich!

Herzlichst

Sandra